Du gibst viel für das, was dir wichtig ist. 
Aber was gibst du dir selbst?

Mit neuer Kraft und Zuversicht 
ins gesellschaftliche Engagement

Du musst nicht erst am Limit sein, um innezuhalten.

 

Du setzt dich für etwas ein, das dir wichtig ist – für Menschen, die Umwelt oder gesellschaftliche Veränderung. Das kann richtig viel Kraft freisetzen. Und es kann verdammt anstrengend sein: wenn Veränderungen lange dauern, Gegenwind zermürbt oder für dich selbst immer weniger Raum bleibt.

 

Konflikte, Rückschläge und die ständige Aufmerksamkeit für das, was gerade passiert, können dazu führen, dass etwas anderes leiser wird: das Gefühl für dich selbst, deine Werte, deine Grenzen und vielleicht sogar für das, was dein Engagement bereits bewirkt. Gerade wenn dir etwas wirklich wichtig ist, fällt es manchmal schwer, aufzuhören – aus Einsatz kann Aufopferung werden, aus Wut Verhärtung, aus Verantwortung Überforderung.

 

Engagement braucht deshalb nicht nur Ausdauer, sondern auch Lebendigkeit, Zuversicht und eine Selbstfürsorge, die dich in dir selbst verankert.

 

Diese zwei Tage geben dir Raum, wieder wahrzunehmen, was dich trägt, was dir fehlt und was dir in deinem Engagement wirklich wichtig ist. 

 

Achtsamkeit nicht, um dich aus der Welt zurückzuziehen – sondern um mit mehr Klarheit, Kraft und Zuversicht weiterzuwirken.

Ein Wochenende für Menschen, die etwas bewegen – 
und sich dabei nicht zwischen Selbstfürsorge und Engagement entscheiden wollen.


Ein Wochenende für gesellschaftlich Engagierte
Samstag, 7. – Sonntag 8. November 2026

Innehalten. Wahrnehmen. Weiterwirken.

An zwei Tagen verbinden wir Achtsamkeit und Selbstfürsorge 
mit den Fragen, die dich in deinem Engagement beschäftigen.

Am ersten Tag geht es darum, aus dem ständigen Tun herauszukommen.

Mit Meditation, Körperwahrnehmung, Bewegung und Phasen der Ruhe entsteht Raum, wieder genauer zu spüren: Was ist gerade eigentlich los in mir? Was gibt mir Kraft? Was fehlt mir? Und was ist vielleicht längst da, bekommt im Alltag aber kaum noch Aufmerksamkeit?
 

Alles was sich zeigt, darf da sein.

 

Wut kann darauf hinweisen, dass eine Grenze überschritten wurde. Erschöpfung kann zeigen, dass etwas nicht mehr trägt. Ohnmacht kann die Frage aufwerfen, wo der eigene Handlungsspielraum liegt. 
 

Und Mitgefühl kann nicht nur anderen gelten, sondern auch dir selbst.

Am zweiten Tag geht der Blick wieder stärker nach außen –
auf dein Engagement und darauf, wie du weiterwirken möchtest.

 

Du bekommst Unterstützung und Methoden für deine nächsten Schritte.
Zum Beispiel:

  • Wie baue ich eine Gruppe auf und entwickle Überzeugungskraft nach außen? 
  • Wie setze ich realistische Ziele und richte mein Engagement auf bestimmte Zielgruppen aus?
  • Wie entstehen tragfähige Netzwerke und welche organisatorischen Voraussetzungen braucht eine erfolgreiche Bewegung?
  • Wie kann ich einordnen, was mein Engagement im größeren Zusammenhang bewirkt?
  • In welcher Phase einer sozialen Bewegung befinde ich mich – und welche nächsten Schritte ergeben sich daraus?
  • Welche Rolle nehme ich dabei ein oder eben nicht?
  • Wie funktioniert Gewaltfreiheit und wie wird sie wirksam?

Welche Themen und Werkzeuge wir vertiefen, richtet sich auch nach den Menschen, die teilnehmen. Deshalb fragen wir schon vor dem Workshop, was dich gerade beschäftigt, welche Fragen du mitbringst und welche Erfahrungen du bereits mit Achtsamkeit hast.

 

So arbeiten wir nicht einfach ein fertiges Stanbdardprogramm ab, sondern orientieren die Inhalte an der konkreten Gruppe und den Themen, die für die Teilnehmenden wirklich relevant sind.

• mehr Klarheit darüber wo du gerade stehst, was du für dich brauchst und was dich in deine Kraft und Zuversicht bringt

• neue Perspektiven auf dein Engagement, deine Rolle und deine Handlungsspielräume

Was du aus dem Wochenende mitnehmen kannst

•  einen bewussteren Umgang mit eigenen Grenzen, schwierigen Gefühlen und Überforderung

• praktische Achtsamkeits- und Selbstfürsorgeübungen, die du auch im Alltag weiter nutzen kannst

• konkrete Impulse dafür, wie du wirksam weitergehen kannst – allein und gemeinsam mit anderen

Durch den Workshop begleitet dich Thomas Krahe

Thomas Krahe kennt die Herausforderungen gesellschaftlichen Engagements aus eigener Erfahrung. 

 

Er war viele Jahre in der Friedensarbeit in ganz Europa und auch in Krisengebieten aktiv und wurde im Zusammenhang mit diesem Engagement mehrfach inhaftiert.

Er hat zum Erfolg sozialer Bewegungen geforscht und Menschen und Initiativen beim Aufbau und Erreichen ihrer Ziele beraten und begleitet. 
Sein Wirken hat einen wesentlichen Beitrag zur Beendigung des gewaltsamen Konflikts im spanischen Baskenland geleistet.

Thomas ist Sozialpädagoge und Traumafachberater und verfügt über jahrzehntelange Praxis in Achtsamkeit und Meditation.

 

Diese unterschiedlichen Perspektiven prägen den besonderen Ansatz des Workshops:
Achtsamkeit nicht losgelöst vom gesellschaftlichen Handeln zu betrachten, sondern beides miteinander zu verbinden.

 

 

Mehr über Thomas, seine Arbeit und seinen Ansatz findest du unter wildfreiundachtsam.de.

 „Achtsamkeit ist für mich die Fähigkeit, sich selbst und der Welt nahe zu kommen. Das Persönliche und Politische sind untrennbar miteinander verbunden.“ 

Thomas Krahe
wild, frei und achtsam leben

Termin

Samstag, 7. – Sonntag 8. November 2026

Ort

Civilog 
Karl-Marx-Platz 11 Eberswalde

Teilnehmendenzahl

8–12 Personen

Zeiten

Samstag: 
10:00–18:00 Uhr, Ankommen ab 9:30 Uhr

Sonntag: 
10:00–17:00 Uhr, Ankommen ab 9:45 Uhr

jeweils inklusive Pausen

Teilnahmebeitrag

120 € regulärer Preis
90 € ermäßigter Preis *

* Wähle den ermäßigten Preis, wenn der reguläre Beitrag für dich eine Hürde darstellt.

Verpflegung

Für Wasser, Tee, Kaffee, Obst und kleine Snacks ist gesorgt. Für die Mittagspause besteht die Möglichkeit, gemeinsam Essen zu bestellen.

Du brauchst keine Vorerfahrung mit Meditation oder Achtsamkeit.

Anmeldung

Ich bin damit einverstanden, dass diese Daten zum Zweck der Kontaktaufnahme gespeichert und verarbeitet werden. Mir ist bekannt, dass ich meine Einwilligung jederzeit widerrufen kann.*

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Ich danke Ihnen! Wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen melden.

Die Anmeldung ist per E-Mail an info@civilog.de oder über das Kontaktformular möglich und gilt zunächst als Anfrage. Wir bestätigen dir anschließend deinen Platz und senden dir die Zahlungsinformationen zu. Verbindlich wird die Anmeldung mit Eingang des Teilnahmebeitrags.

 

Anmeldeschluss ist der 23. Oktober 2026. 

 

Vor dem Workshop erhältst du einen kurzen Fragebogen zu den Themen, die dich gerade beschäftigen, und zu deinen bisherigen Erfahrungen mit Achtsamkeit.

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