Workshop

Du gibst viel für das, was dir wichtig ist. 
Aber was gibst du dir selbst?

Mit neuer Kraft und Zuversicht 
ins gesellschaftliche Engagement

Du musst nicht erst am Limit sein, um innezuhalten.

 

Diese zwei Tage geben dir Raum, wieder wahrzunehmen, was dich trägt, was dich Kraft kostet und was dir in deinem Engagement wirklich wichtig ist. Nicht, um dich aus der Welt zurückzuziehen – sondern um mit mehr Klarheit, Kraft und Zuversicht weiterzugehen.

 

Veränderung – ob für Menschenrechte, Frieden, Klima oder an anderer Stelle – braucht Einsatz. Und dieser Einsatz kann aufwühlen und beschäftigen. Konflikte, Rückschläge und die ständige Aufmerksamkeit für das, was gerade passiert, können dazu führen, dass etwas anderes leiser wird: das Gefühl für dich selbst, deine Werte, deine Grenzen und vielleicht sogar für das, was dein Engagement bereits bewirkt.

 

Gerade wenn dir etwas wirklich wichtig ist, fällt es manchmal schwer, aufzuhören. Aus Einsatz kann Aufopferung werden, aus Wut Verhärtung, aus Verantwortung Überforderung.

 

Engagement braucht deshalb nicht nur Ausdauer, sondern auch Lebendigkeit, Zuversicht und eine Selbstfürsorge, die dich in dir selbst verankert.

Ein Wochenende für Menschen, die etwas bewegen – 
ohne sich dabei nicht zwischen Selbstfürsorge und Engagement entscheiden wollen.

An zwei Tagen verbinden wir Achtsamkeit und Selbstfürsorge 
mit den Fragen, die dich in deinem Engagement beschäftigen.

Innehalten. Wahrnehmen. Weiterwirken.

Am ersten Tag geht es darum, einmal aus dem ständigen Tun herauszukommen. Mit Meditation, Körperwahrnehmung, Bewegung und Phasen der Ruhe entsteht Raum, wieder genauer zu spüren: Was ist gerade eigentlich los in mir? Was gibt mir Kraft? Was fehlt mir? Und was ist vielleicht längst da, bekommt im Alltag aber kaum noch Aufmerksamkeit?

Dabei soll nichts weggeatmet werden.

 

Wut kann darauf hinweisen, dass eine Grenze überschritten wurde. Erschöpfung kann zeigen, dass etwas nicht mehr trägt. Ohnmacht kann die Frage aufwerfen, wo der eigene Handlungsspielraum liegt. Und Mitgefühl kann nicht nur anderen gelten, sondern auch dir selbst.

Am zweiten Tag geht der Blick wieder stärker nach außen:

Was nehme ich aus dieser Innenschau mit? Was möchte ich in meinem Engagement anders machen, klarer sehen oder neu ausprobieren? Welche Werkzeuge helfen mir, bei Konflikten, Überforderung oder schwierigen Entscheidungen bewusster zu handeln?

 

Je nachdem, was die Gruppe mitbringt, fließen dazu passende Ansätze aus sozialen Bewegungen, gewaltfreiem Handeln und gesellschaftlicher Veränderung ein.

 

So verbinden sich die Erfahrungen des ersten Tages wieder mit deinem Engagement – mit mehr Klarheit, Kraft und Zuversicht.

Durch den Workshop begleitet dich Thomas Krahe

Thomas verbindet jahrzehntelange Achtsamkeits- und Meditationserfahrung mit eigener Erfahrung aus Friedensarbeit, sozialen Bewegungen und der Begleitung engagierter Menschen.

 

Er war viele Jahre in Europa und in Krisengebieten in der Friedensarbeit aktiv, hat zu sozialen Bewegungen geforscht und Initiativen und engagierte Gruppen beraten und begleitet. Als Sozialpädagoge und Traumafachberater kennt er außerdem den Umgang mit Belastung, Überforderung und schwierigen Lebenssituationen.

 

Aus diesen unterschiedlichen Erfahrungen entsteht der besondere Ansatz des Workshops: Achtsamkeit nicht losgelöst vom gesellschaftlichen Handeln zu betrachten, sondern beides miteinander zu verbinden.

 

Welche Themen und Werkzeuge vertieft werden, richtet sich auch nach den Menschen, die teilnehmen. Deshalb fragen wir schon vor dem Workshop danach, was dich gerade beschäftigt und welche Erfahrungen du mit Achtsamkeit mitbringst.

 

So entsteht kein fertiges Standardprogramm, sondern ein Workshop, der sich an der konkreten Gruppe orientiert.

 

 

Mehr über Thomas, seine Arbeit und seinen Ansatz findest du unter wildfreiundachtsam.de.

Termin

Samstag, 7. – Sonntag 8. November 2026

Ort

Civilog 
Karl-Marx-Platz 11 Eberswalde

Teilnehmendenzahl

8–12 Personen

Zeiten

Samstag: 
10:00–18:00 Uhr, Ankommen ab 9:30 Uhr

Sonntag: 
10:00–17:00 Uhr, Ankommen ab 9:45 Uhr

jeweils inklusive Pausen

Teilnahmebeitrag

90 € Solidarpreis
120 € regulärer Preis

Verpflegung

Für Wasser, Tee, Kaffee, Obst und kleine Snacks ist gesorgt. Für die Mittagspause besteht die Möglichkeit, gemeinsam Essen zu bestellen.

Anmeldung

Ich bin damit einverstanden, dass diese Daten zum Zweck der Kontaktaufnahme gespeichert und verarbeitet werden. Mir ist bekannt, dass ich meine Einwilligung jederzeit widerrufen kann.*

* Kennzeichnet erforderliche Felder
Ich danke Ihnen! Wir werden uns so schnell wie möglich bei Ihnen melden.

Die Anmeldung ist per E-Mail an info@civilog.de oder über das Kontaktformular rechts möglich und gilt zunächst als Anfrage. Wir bestätigen dir anschließend deinen Platz und senden dir die Zahlungsinformationen zu. Verbindlich wird die Anmeldung mit Eingang des Teilnahmebeitrags.

 

Anmeldeschluss ist der 23. Oktober 2026. 

 

Vor dem Workshop erhältst du einen kurzen Fragebogen zu den Themen, die dich gerade beschäftigen, und zu deinen bisherigen Erfahrungen mit Achtsamkeit.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.